Modellbahn & Computer - der Zug der Zeit

DSMBS(ystem)

Information (aus “vergangener” Zeit und trotzdem weitgehend immer noch gültig, vor allem für alle, die den Computer immer noch ‘meiden’ ;-) Digitale   Steuerungssysteme    für   Modellbahnen   geben   dem   Modelleisenbahner   ein   hervorragendes   Mittel   in   die   Hand,   seine   Modellbahnanlage   auf   einfache   Weise vorbildgerecht betreiben zu können. Viele in der Fachpresse seit Jahren geforderte Wünsche der Modellbahner können verwirklicht werden. Insbesondere   in   der   Verbindung   mit   einem   Computer   ergeben   sich   alle   Möglichkeiten   eines   leicht   einzurichtenden   Steuerungssystems,   das   "Hardware"-Lösungen (elektronische   Schaltungen,   Diodenmatrix,   ICs,   Platinen...)   überflüssig   macht.   Die   technische   Einrichtung   einer   Modellbahnanlage   wird   dadurch   nicht   nur   schneller   und leichter , sondern auch preiswerter und für viele erst machbar! Eine   geeignete   Software   (ein   "Programm")   ermöglicht   dem   Modellbahner,   mit   dem   Computer   die   vollständige   Steuerung   und   Überwachung   des   Modellbahnbetriebs gemäß    dem    Vorbild    durchzuführen,    und    es    ergeben    sich    darüberhinaus    viele    weitere    Betätigungsfelder,    die    bisher    nur    durch    umfangreiche    Schaltungen    und Verdrahtungen    –    oft    überhaupt    nicht!    –    möglich    waren.    Hierzu    gehören    die    Fahrstraßenschaltungen    mit    vorbildlichen    Sicherungseinrichtungen    (Auffahr-    und Flankenschutz),   aber   auch   das   vorbildgerechte   Fahren   der   Züge   (sanftes Abbremsen   und   Beschleunigen,   Einhaltung   betrieblicher   Höchstgeschwindigkeiten,   Fahren   und Halten entsprechend der Signalisierung) und nicht zuletzt der zeitgesteuerte Fahrplanbetrieb. Übrigens:    Es    wäre    ein    Mißverständnis,    wenn    unter    "Computersteuerung"    lediglich    eine    Vollautomatik    verstanden    würde!    Eine    universelle    Software    schränkt    den Modellbahner   nicht   ein   und   bietet   viele   Spielmöglichkeiten   von   der   manuellen   Schaltung   und   Steuerung   –   auch   über   "externe"   Gleisbildstelltische   –   bis   hin   zur   Teil-   oder Vollautomatik   und   Bedienung   allein   über   die   Computer-Tastatur,   -Maus   und   den   Bildschirm!   –   Computer   sind   dabei   die   Werkzeuge   –   wie   sonst   Lötkolben,   Zange   und Schraubendreher – nur eben sehr universelle im Bereich Schalten, Steuern, Regeln und Verwalten. Also,   keine   "Angst"   vor   dem   Computer!   Sie   –   der   Modellbahner,   der   Lokführer,   der   Fahrdienstleiter,   der   Bahndirektor   –   bestimmen,   wo   und   wie   der   Computer   eingesetzt wird. Digisoft Modellbahnsteuerung Das   Programm   Digisoft-MBS   wurde   für   eine   universelle   Steuerung   und   Überwachung   von   Modellbahnen   entwickelt.   Für   den   Anschluß   an   die   Modellbahn   werden   aus dem   Digitalsystem   lediglich   eine   Zentraleinheit   (Märklin:   Central   Unit,   Control   Unit,   Central   Control),   ein   Interface   (Märklin:   6050/6051   oder   kompatibles)   und   eine   der Anlage   entsprechende   Anzahl   Decoder   zum   Schalten   bzw.   Steuern   der   Loks   benötigt.   Ein   zusätzlicher   Anschluß   eines   oder   mehrerer   externer   Digitalkomponenten   (z.B. Control 80) ist nicht nötig aber ebenfalls möglich. Alle Modellbahnsysteme und Spurweiten, die mit einem Digitalsystem ausgerüstet werden können, das das Interface 6050-Protokoll unterstützt, sind für Digisoft geeignet! Digisoft-MBS   ist   ein   vorbildorientiertes,   universelles    und   dabei   leicht   bedienbares   Programm   –   der   Modellbahner   muß   sich   also   weder   mit   dem   Programmieren   noch mit   einer   Programmiersprache   auseinandersetzen!   Es   eignet   sich   für   alle   Varianten   der   konventionellen   bis   zur   voll   computergestützten   Modellbahn   (Loksteuerung, Schalten   einzelner   Weichen   und   Signale,   Abruf   kompletter   Fahrstraßen..),   für   Teil-,   Voll-   oder   Fahrplan-Automatik-Betrieb.   Dabei   kann   die   Modellbahnanlage   nach   und nach mit den gewünschten eigenschaften installiert werden, denn Digisoft-MBS läßt verschiedene Ausstattungsvarianten zu. Beispiele für modellbahn- bzw. vorbildtypische Funktionen: Manuelles (mit Tastatur oder Maus) und automatisches Fahren – auch gemischt Manuelles (über Adresseingabe und Schaltbefehl oder mit Mausklick im Gleisbild) oder automatisches (kontaktgesteuert, Fahrstraßenschaltung) Schalten – auch gemischt Automatischer Selbstblock Schattenbahnhofsteuerung mit Zugleitsystem nach Zugnummer oder -gattung Automatische Zugüberholung Gesicherter Gegenverkehr Gleiswechselbetrieb Voll- oder halbautomatischer Zugbetrieb Echter Fahrplanbetrieb nach Uhrzeit Gesicherte Bahnübergänge Wendezugverkehr Aufenthaltsschaltung Fahrstraßenschaltung mit Auffahr- und Flankenschutz Drehscheibensteurung Zug- und Streckenüberwachung auf dem Computer-Bildschirm Reale Geschwindigkeitsanzeige in km/h Doppeltraktion, manuell und/oder LZB/AFB-geführt Signal-/Weichen- und Strecken-abhängige Zugführung (LZB) für Bremsen, Halten, Beschleunigen, La-Stelle, V-Tafel in km/h mit "Zwei-Block- Voraussicht" bzw. dreibegriffige Signale, erweitert für den Modellbahnbetrieb Automatische Fahr- und Bremssteuerung (AFB) für "weiches" Bremsen und Beschleunigen entsprechend Vziel/Vist-Vergleich ....jedem Zug sein aufmerksamer Lokführer! Zughalt bei Hp0 ohne Stromunterbrechung, durch die jeweilige Zugspitze gesteuert ....also auch bei Schiebebetrieb ordentlicher Halt vor dem Signal! Richtungsabhängige Signalbeeinflussung, also keine Beeinflussung "rückwärts" durchfahrener Signale Freier Rangierbetrieb ohne störende stromlose Abschnitte ....u.v.m. Die    bei    Digisoft    bereits    sehr    früh    eingeführte    Zugmeldung    mit    Zugnummernanzeige    ist    die    Grundlage    für    einen    geregelten,    übersichtlichen    Zugbetrieb    auf    jeder Modellbahnanlage.   Weiterhin   wurden   für   einen   sicheren   Bahnbetrieb   grundlegende   vorbildähnliche   Elemente   der   modernen   Zugsteuerung,   die   Linienzugbeeinflussung (LZB)   eingeführt.   Die Automatische   Fahr-   und   Bremssteuerung   (AFB)   übernimmt   viele Aufgaben   der   einzelnen   –   bei   der   Modellbahn   ja   nicht   vorhandenen   –   Lokführer   in den   Zugloks   bzw.   die   Steuerung   der   Fahrstufen   entsprechend   den   Vorgaben,   z.B.   Beschleunigung   /   Abbremsung   auf   durch   die   LZB   oder   manuell   vorgegebene Zielgeschwindigkeit, sanfte Bremsung und Halt! Neben   dem   Schalten   und   Steuern   über   die   Computertastatur   oder   –Maus   ist   mit   Digisoft   übrigens   auch   eine   "konventionelle"   Bedienung   der   Modellbahn,   mit   dem Computer   als   Hintergrund-Stellzentrale   über   "echte"   Gleisbildstellpulte,   Tastenfelder   und   Fahrregler   möglich.   Es   werden   dafür   keine   besonderen   Bausteine   –   wie   das Switchboard – benötigt! Digisoft   ersetzt   elektronische   Module,   Bauelemente   und   Schaltungen   und   läßt   sich   äußerst   flexibel   direkt   mit   Tastatur   und   Maus   –   ohne   Löten   oder   "Verrenkungen"   unter der Anlage   –   an   die   verschiedensten   Schaltungsaufgaben   anpassen. Auch   bei   späteren   Um-   und Ausbauten,   Schaltungs­änderungen,   Verbesserungen   von   Zugsicherung und   automatischen   Abläufen   kann   einfach   am   Bildschirm,   ohne   Eingriff   in   die   Modellbahnanlage   gearbeitet   werden.   Alle   Definitionen   und   Verknüpfungen   sind   am Bildschirm sichtbar und lassen sich zudem auf einem Drucker ausgeben und damit archivieren. Digisoft kann zudem als Spielpartner, z.B. als "Zubringer" aus dem Schattenbahnhof, eingesetzt werden. Besonderer Wert wurde bei der Entwicklung dieses Systems auf leichte Handhabung (Programmanwendung) und modellbahn- bzw. vorbildtypische Bedienbarkeit gelegt. Damit ist die Digisoft-Modellbahnsteuerung das universelle Steuerungsprogramm für Digital ausgerüstete Modellbahnen, eben ein Modellbahn- Betriebssystem. – Übrigens seit vielen Jahren praxisbewährt und in Funktionsumfang und –sicherheit immer noch unerreicht! Bahnbetrieb vom Feinsten Das Digisoft-ModellbahnBetriebsSystem erfüllt drei wichtige Aufgabengebiete, die sich einem Eisenbahnbetrieb stellen: Zugsteuerung elektronisches Stellwerk (EStW) Fahrplanbetrieb nach Uhrzeit Durch   die   Vielzahl   der   Einstellmöglichkeiten   kann   das   Programm   an   die   individuellen   Modellbahnanlagen   hervorragend   angepaßt   werden.   Einzelne   Funktionen   können "nach und nach" installiert werden, so daß ein sofortiger Umbau bereits bestehender Anlagen nicht erforderlich ist!

Zugsteuerung

Das   Zugsteuerungssystem   besteht   aus   der   vorbildähnlichen   –   für   Modellbahnverhältnisse   angepaßten   bzw.   ergänzten   –   LINIENZUGBEEINFLUSSUNG   (LZB) ,   der automatischen    FAHR-    UND    BREMSSTEUERUNG    (AFB)    und    einer    DOPPELTRAKTIONSSTEUERUNG    (DTS) ,    die    sowohl    für    manuellen    als    auch    automatisch geführten Lok-Betrieb ausgelegt ist.

Linienzugbeeinflussung LZB

Die   LZB   kontrolliert   Zugbewegungen   auf   der   Anlage   und   sendet   entsprechend   der   Stellung   der   Signale   bzw.   Weichen   oder   den   definierten   Eigenschaften   eines Gleisabschnitts    ( La-Stelle,   Berg/Tal,   V-Tafel   in   km/h, Aufenthalt,   Wenden. ..)   entsprechende   Zugsteuerungsbefehle.   Ein   Zug,   der   auf   ein   Signal   Hp0   zufährt,   erhält   z.B. das   Kommando   "Abbremsen   auf   Vorgabegeschwindigkeit"   und   –   wenn   der   Halteabschnitt   erreicht   wird   -   das   Kommando   "Halten".   Wird   Hp1   oder   Hp2   gegeben,   so   sendet die   LZB   an   die   entsprechende   Zuglok   den   Befehl   "Beschleunigen"   auf   Zielgeschwindigkeit   (Vziel).   Die   LZB   kann   für   jeden   Rückmeldeabschnitt   (je   Gleisabschnitt   sind   bis zu    6    möglich)    einzeln    definiert    oder    auch    ausgeschaltet    werden.    Eine    richtungsabhängige    Beeinflussung    ist    ebenfalls    durchführbar    (Gleisabschnitte    im Gegenrichtungsverkehr, Bahnhofsgleise). Es    wird    also    mit    diesem    von    Digisoft    entwickelten    Konzept    nicht    eine    bestimmte    Zugfahrt,    sondern    vorbildentsprechend    das    Gleissystem    mit    seinen betrieblichen Vorgaben definiert. Alle Züge – ob manuell, automatisch oder per Fahrplan gesteuert – unterliegen diesem Sicherungssysten! Die   Mindestgeschwindigkeit   sowie   Brems-   und   Beschleunigungsdaten   können   für   jede   Lok   individuell   eingestellt   werden;   die   Reisegeschwindigkeit   wird   jeweils   mit manuellen Lokkommandos – vor oder während einer Zugfahrt – beeinflußt. Selbstverständlich bleibt die "normale" manuelle Steuerung immer erhalten.

Automatische Fahr- und Bremssteuerung AFB

Die   AFB   ist   ein   –   beim   Vorbild   vermehrt   in   modernen   Loks   verwendetes   –   elektronisches   Regelungssystem,   das   ein   "sanftes"   Abbremsen   bzw.   Beschleunigen   der   Züge entsprechend    den    Befehlen    der    LZB    oder    der    manuellen    Vorgabe    der    Zielgeschwindigkeit    übernimmt.    Durch    ständigen    Vziel/Vist-Vergleich    wird    die    gewünschte Geschwindigkeit der Lok entsprechend nachgeregelt. Die Arbeit der AFB kann in den Tachoanzeigen der Loks verfolgt werden! In    Verbindung    mit    einem    geregelten    Lokdecoder    (Märklin:    Hochleistungsantrieb    6090    und    folgende)    ist    ein    wirklich    beeindruckender,    vorbildnaher    Zugbetrieb    auf Modellbahnanlagen   möglich.   Wie   beim   Vorbild   können   lange   Brems-   und   Beschleunigungswege   erreicht   werden!   Beschleunigungs-   und   Bremsverhalten   können   jeweils individuell auf die einzelnen Loks abgestimmt werden. Die AFB kann zudem sowohl für jede Lok einzeln oder auch insgesamt abgeschaltet werden!

Manuelle Steuerung

Baureihe   bzw.   Betriebsnummer, Adresse,   Sonderfunktion,   Richtung,   Reise-Geschwindigkeit   (Balkentachometer   mit   Fahrstufenanzeige,   Digitaltacho   mit   km/h-Anzeige)   der einzelnen Loks werden auf dem Bildschirm ständig angezeigt. Bis   zu   99   Lokadressen   werden   unterstützt,   dabei   sind   bis   zu   49   Doppeltraktionen   möglich.   Die   Steuerung   der   jeweils   angewählten   Lok   erfolgt   durch   einfachen Tastendruck (Auf/Ab-Steuerung) oder Mausklick, jegliche Angaben zu Adress- bzw. Datencodes entfallen. Die   "Übernahme"   einer   Lok   mit   einem   Fahrregler   (z.B.   Control   80)   ist   jederzeit   möglich;   diese   Lok   kann   dann   in   eigener   Regie   gesteuert   werden,   ohne   das   der   Computer weiteren Einfluß auf diese Lok ausübt. Nach Abmeldung vom Control übernimmt der Computer wieder die Steuerung.

Elektronisches Stellwerk EStW

Das   "elektronische   Stellwerk"   ermöglicht   nicht   nur   das   Schalten   einzelner   Weichen   und   Signale   o.   ä.,   sondern   auch   die   Einrichtung   einer   Fahrstraßen-   und   Zugmeldelogik mit   vorbildentsprechenden   "Schutzschaltungen"   wie   Auffahr-   und   Flankenschutz.   Das   Zugmeldesystem   ermöglicht   zudem   die   Anzeige   und   Verfolgung   von   Zugnummern, wodurch   die   Übersicht   auf   der   Modellbahnanlage   wesentlich   verbessert   und   eine   wichtige   Voraussetzung   für   LZB/AFB-Steuerung   hergestellt   wird.   Die   Fahrstraßenlogik bietet umfangreiche Kontaktbeeinflussungen und verschiedene Verfahren der Freigabe verriegelter Fahrstraßen.

Schaltung Magnetartikel

Die   direkte   Schaltung   von   Weichen,   Signalen,   Entkupplern   etc.   erfolgt   mit   der   Computertastatur   über   Eingabe   der Adresse   (1...255)   und   den   Stellbefehl   R   (rot,   rund)   bzw. G   (grün,   gerade).   Im Anlagenbetriebsmodus   leitet   also   ein   Zifferntaste   direkt   den   Stellbefehl   ein,   eine   Stelltaste   (R/G)   schließt   ihn   ab.   Die   einfache   Tastenfolge   2   5   R   stellt z.B. Weiche 25 auf rund. Noch einfacher wird mit Doppelklick der Maus im Gleisbild umgeschaltet. Alle   Magnetartikel   lassen   sich   natürlich   auch   indirekt   über   eine   Schaltsequenz/Fahrstraße   stellen.   Die   Schaltung   der   Magnetartikel   kann   -   über   die   Tastatur   -   unabhängig vom angezeigten Gleisbild vorgenommen werden!

Fahrstraßensteuerung, Schaltsequenzen

Eine   der   wichtigsten   Einrichtungen   und   Kern   des   elektronischen   Stellwerks   ist   die   Ausführung   von   beliebigen,   definierten   Schaltanweisungen   (Schaltsequenzen).   Dabei können "echte" Fahrstraßen –Weichen und Signale - geschaltet, aber auch andere Schaltaufgaben (Selbstblock, Drehscheibe, Schiebebühne...) durchgeführt werden. Es   stehen   bis   zu   935   Schaltsequenzen   mit   bis   zu   19   Stellanforderungen   zur   Verfügung.   Die Anforderung   kann   direkt   (manuell   auf   Tastatur),   extern   (kontaktgesteuert   über die Anlage   oder   ein   externes   Stellpult)   oder   zeitabhängig   (über   die   Uhr   des   PC   =   Fahrplanbetrieb)   –   übrigens   auch   gemischt!   –   erfolgen.   Die   einzelnen   Stellbefehle   werden am Bildschirm im Klartext definiert und können jederzeit "sichtbar" gemacht oder auch ausgedruckt werden. Für   das   Sicherungssystem   stehen   bis   zu   6   Blockierkontakte   (Auffahrschutz)   und/oder   2   Verriegelungs-/Freigabekontakte   (Flankenschutz)   je   Fahrstraße   zur   Verfügung.   Die Freigabe   kann   sowohl   beim   Einfahren   als   auch   beim   Verlassen   einer   Kontaktstrecke   wirksam   werden.   Dadurch   wird   eine   gute   Anpassung   an   die   Begebenheiten   der Modellbahnanlage ermöglicht! Die   manuelle Anforderung   einer   Fahrstrecke   erfolgt   über   eine   Buchstaben/Ziffer-Kombination   (A0   –Z9   und AA   -   ZZ;   Start/Zieltastenfunktion)   auf   der   Computertastatur   oder im Gleisbild mit Mausklick. Für die externe Anforderung über Kontakte bzw. Kontaktstrecken (an Decoder S88) stehen je Schaltsequenz mehrere Kontaktanschlüsse zur Verfügung: Anforderung   Start/Ziel   (logisch   unterschieden,   auch   einfach   nutzbar)   werden   im   "Normalmodus"   genutzt,   also   für   alle   Schaltanweisungen,   die   beim   Betrieb   immer durchgeführt   werden   müssen   (Blocksystem!)   –   ermöglicht   aber   auch   echte   START/ZIEL-Tastung   durch   externe   Gleisbildstellpulte   bzw.   GRUPPENTASTEN- Funktion oder Spezialeffekte (Zuglängenabhängigkeit) bei externer Anforderung. Anforderung    Auto    (zuschaltbar,    z.B.    für    zeitweisen    Automatikbetrieb),    diese    Kontakte    werden    nur    im    zuschaltbaren    "Automatikmodus"    ausgewertet.    Die automatische   Anforderung   von   Fahrstraßen   kann   zugabhängig   definiert   werden.   -   Die   Anforderung   der   Fahrstrecke   kann   unabhängig   vom   auf   dem   Monitor angezeigten   Gleisbild   erfolgen!   Ein   Wechsel   des   Gleisbildes   ist   zum   Stellen   von   "nicht   sichtbaren"   Fahrstrecken   als   nicht   erforderlich!   Dies   erlaubt   ein   zügiges Spielen ohne umständliches Handling.

Fahrstraßen-Auflösung mit Reset

Mit dem Reset-Kontakt können Fahrstraßen-Anforderungen aufgelöst werden. Die   Kontaktzuordnung   zu   den   Fahrstraßen   erfolgt   einfach   durch   Eintrag   der   Kontaktnummer   in   den   entsprechenden   Feldern   der   Fahrstraßendefinition   (also   ohne   jegliche Lötarbeit, jederzeit leicht änderbar). Wichtig: Es gibt keine "feste" Kontaktzuordnung zwischen Fahrstraße und Rückmelde-Decoder! Jeder Kontakt kann also beliebig – auch mehrfach – für jede Fahrstrecke genutzt werden! Zeitabhängige   Anforderungen   können   durch   einen   Fahrplan   sekundengenau   festgelegt   werden.   Abhängig   von   der   Modellbahn-Uhr   werden   hierbei   die   definierten Fahrstraßen   abgerufen,   was   einen   vorbildähnlichen,   programmierten   Fahrplanbetrieb   ermöglicht.   Neben   Zugfahrten   können   auch   andere   Funktionen   zeitabhängig abgerufen   werden:   Straßenbeleuchtung   entsprechend   der   Tageszeit   ein/aus,   Glockenläuten   "zur   vollen   Stunde"   oder   auch   nur   die   Meldung   "Mit   Spielen   aufhören". Zeitabhängige Anforderungen werden durch eine Tonfolge angekündigt.

Rückmeldesystem

Bis   zu   496   Rückmeldekontakte   (31x16)   können   den   verschiedenen   Kontakten   der   Fahrstraßen   beliebig   zugeordnet   werden.   Ein   entscheidender   Vorteil   liegt   darin,   daß jede   Rückmeldung   mehrfach   (also   für   Anforderungen,   Blockierung,   Freigabe),   auch   für   verschiedene   Fahrstraßen   gleichzeitig   benutzt   werden   kann.   Dies   erspart erheblichen Verdrahtungsaufwand am Rückmelde-Decoder! Aus   dieser   "programmierbaren   Beschaltung"   lassen   sich   neben   automatischen   Abläufen   vor   allem   Sicherungsmaßnahmen   in   vielfältigster   Weise   ableiten:   Automatisches Blocksystem, "Flankenschutz", "Auffahrschutz", Schattenbahnhofsteuerung, "Gleisfrei"-Suche, automatische kontaktgesteuerte Zugfahrten etc. Die   Rückmeldekontakte   lassen   sich   bei   Dauerkontakt   (=Kontaktstrecken)   gleichzeitig   für   eine   GLEIBESETZTANZEIGE   im   Gleisbild   nutzen.   Digisoft   wertet   die   Kontakte "dynamisch"   aus,   so   daß   bis   zu   4   verschiedene   "Zustände"   ermittelt   und   genutzt   werden   können.   Bei   Verwendung   von   Kontaktstrecken   (=Gleisbesetztmeldung)   sind praktisch keine weiteren Schaltkontakte (Momentkontakte) mehr erforderlich!

Gleisbilder

Bis   zu   9   Gleisbilder   können   auf   dem   Bildschirm   definiert,   jederzeit   geändert   und   abgerufen   werden.   Hierfür   wird   eine   stilisierte,   graphische   Darstellung   -   wie   beim   Vorbild   verwendet. Je    Gleisbild    stehen    80    x    30    =    2400    graphische    Elemente    (vordefiniert)    zur    Verfügung.    In    die    Gleisbilder    lassen    sich    GLEISBESETZTANZEIGEN    (mit ZUGNUMMERNANZEIGE),   STELLUNGSANZEIGEN   von   Weichen,   Signalen,   aber   auch   Drucktasten   mit   Buchstaben   und   Ziffern,   Lichtschalter   oder   ähnliches   integrieren. Hierdurch wird die vollständige Überwachung der Anlage, insbesondere auch der verdeckten Gleisanlagen (z.B. Schattenbahnhof), am Bildschirm möglich.

Zugnummernanzeige, Zugmeldesystem

Eine   wichtige   Voraussetzung   für   die   LZB/AFB-Steuerung   war   die   Entwicklung   einer   funktionstüchtigen   Zugnummernanzeige   und   eines   Zugmeldesystems!   Dabei   kann jeder   Zug   auf   dem   Gleisbild   des   Bildschirms   innerhalb   des   definierten   Zugmeldesystems   mit   der   ihm   zugewiesenen   Zugnummer   verfolgt   werden.   Dies   ist   natürlich insbesondere   bei   verdeckten   Strecken   der   Modellbahnanlage   (z.B.   Schattenbahnhof)   wichtig.   Da   die   Zugnummern   der   einzelnen   Gleisabschnitte   bei   Beendigung   des Spielbetriebs   abgespeichert   werden,   stehen   sie   bei   Wiederaufnahme   des   Betriebs   sofort   zur   Verfügung.   So   können   immer   die   gewünschten   Züge   sofort   abgerufen werden! Die Zugnummer besteht aus bis zu 5 Zeichen (z.B D_101, N3080... aber auch LOK1, D-ZUG...). Für   die   Verwirklichung   der   Zugnummernanzeige   sind   Gleisbesetztmelder   (Kontaktstrecken,   Permanentkontakt   über   "Reststromgeber"   bei   Gleichstrombahnen   oder   Relais- geschaltet)    erforderlich!    Die    Nutzung    der    Zugnummernanzeige    ist    wahlfrei    (z.B.    freie    Strecken/Bahnhöfe    mit,    Rangier/BW-Bereiche    ohne).    Zusätzliche    technische Einrichtungen (Barcodestreifen, besondere Kontaktgeber) an Loks oder Gleisanlage sind nicht erforderlich!

Bahnbetrieb mit Digisoft

In   allen   mit   Digisoft   möglichen   Betriebsmodi   (Normal,   Automatik,   Fahrplan)   bleibt   die   direkte,   manuelle   Beeinflussung,   also   Steuerung   der   Fahrstraßen, Magnetartikel und Triebfahrzeuge immer grundsätzlich und zu jeder Zeit erhalten! Die    definierten    Fahrstraßen    können    die    jeweiligen    Funktionen    (Selbstblock,    Bahnhofsteuerung...)    unabhängig    vom    Betriebsmodus    ausführen,    so    daß "Sicherungsschaltungen" in allen Betriebsmodi zur Verfügung stehen! Sowohl die Linienzugbeeinflussung als auch die Automatische Fahr- und Bremssteuerung sind – sofern eingeschaltet – in allen Betriebsmodi wirksam! Ein "gemischter" Betrieb – Fahrplan, Automatik, Manuell – ist möglich und oft ein besonderer Spielreiz! Man   kann   also   bei   einem   teilweise   automatischen,   LZB/AFB   geführtem   oder   fahrplanmäßigen Ablauf   auf   der Anlage   durchaus   die   eine   oder   andere   Sonderfahrt   mit   dem "eigenen"   Zug   manuell   durchführen!   Man   kann   sich   z.B.   voll   auf   die Aufgabe   als   Lokführer   eines   Zuges   oder   als   Fahrdienstleiter   konzentrieren,   während   trotzdem   auf   der Anlage ein kontrollierter, sicherer Betrieb und mit LZB/AFB vorbildgerechter Ablauf herrscht!

Automatikbetrieb

Durch    spezielle   Anforderungskontakte    der    Fahrstraßen,    die    nur    im   Automatikmodus    vom    Programm    abgefragt    werden,    läßt    sich    ein   Automatikbetrieb    zusätzlich programmieren.   Die   Umschaltung   zwischen   Normal-   und Automatikbetrieb   erfolgt   während   des   Betriebes   durch   einfachen   Tastendruck   oder   Mausklick.   Ohne   komplizierte Verdrahtung, Mehrfachschalter u.ä. kann je nach Lust und Laune ein Automatikbetrieb zu- oder abgeschaltet werden. Manueller und Automatik-Betrieb können ebenfalls gemischt durchgeführt werden .

Fahrplanbetrieb

Einen   nicht   zu   unterschätzenden   Spielspaß   bereitet   das   Erstellen   von   funktionstüchtigen   Fahrplänen,   bei   denen   die   Züge   pünktlich   verkehren!   Der   Fahrplanbetrieb ermöglicht   den   zeigesteuerten   Abruf   von   Schaltsequenzen/Fahrstraßen   und   damit   den   Start   der   Züge.   Viele   verschiedene   Fahrpläne   können   aufgestellt   und   abgestimmt werden – übrigens eine Aufgabe für sich! Der   Ablauf   ist   Uhrzeit   gesteuert.   So   können   zu   bestimmten   Zeiten   Züge   aus   dem   Schattenbahnhof   abgerufen,   in   ausgewählte   Gleise   des   Hauptbahnhofes   geleitet   und dort    zu    einer    gewählten    Zeit    wieder    gestartet    werden.    Je    Fahrplanposition    könen    bis    zu    4    beliebige    Schaltsequenzen    angefordert    werden.    Zusätzlich    ist    eine Wendeeinrichtung   (Wendezug)   vorgesehen.   Je   Fahrplan   stehen   bis   zu   99   Positionen   zur   Verfügung.   Die   Fahrpläne   können   miteinander   verknüpft   werden   (bis   über   9800 Zugbewegungen!) und/oder im Auto-Repeat-Modus (fortwährende Wiederholung) ablaufen. Manueller und Fahrplan-Betrieb können ebenfalls gemischt durchgeführt werden.

Vorführbetrieb, Modellbahnschau, Schauanlagen

Das   Programm   ist   für   einen   "Vorführbetrieb"   (Schaufenster, Ausstellung,   aber   auch   zur   eigenen   "Erbauung")   ebenfalls   hervorragend   geeignet.   Sowohl Automatik-   als   auch Fahrplanbetrieb   bieten   bereits   beste   Voraussetzungen.   Bei   Beendigung   des   Betriebes   werden   der   Spielstand,   also   auch   die   jeweiligen   Lokgeschwindigkeiten,   Richtungen, Funktionen   ein/aus,   die   Stellungen   der   Magnetartikel   und   die   Zugnummern   der   Gleisabschnitte   abgespeichert.   Diese   Daten   stehen   bei   erneutem   Betriebsbeginn   sofort wieder zur Verfügung. Darüberhinaus lassen sich für den Start und das Ende des Modellbahnbetriebes Schaltsequenzfolgen definieren. So kann bei Spielbeginn eine bestimmte Ausgangssituation hergestellt werden, z.B. die Abfahrt eines ersten Zuges automatisch erfolgen (der dann bei Automatikbetrieb weitere Funktionen auslöst), oder zum Ende des Betriebes können alle Züge durch Schaltung der wichtigen Signale auf "Rot" gestoppt werden. "Konventioneller" Betrieb – mit dem Computer? Das Digisoft-ModellbahnBetriebsSystem zwingt keine bestimmte Betriebsweise auf! Wer Modellbahnbetrieb lieber auf konventionelle Weise mit Fahrpult und "echtem" Gleisbildstelltisch betreibt, kann DSMBS und den Computer als hochwertige, flexible und "intelligente" Hintergrund-Schaltzentrale (z.B. kombiniert mit einem "echten" Gleisbildstelltisch) einsetzen! Das Programm ersetzt elektronische Schaltung und komplizierte Verdrahtungen. Blocksystem, Schattenbahnhofsteuerung, Zugsicherungen, Bremsen/Beschleunigen am Signal, streckenspezifische Fahrgeschwindigkeiten in km/h (Weichenstraßen, Berg/Tal!), Zugnummernanzeige und viele andere Aufgaben können vom Computer gesteuert werden, während die Modellbahn ansonsten "ganz normal" bedient wird. Wer will, kann aber auch einen voll- bzw. teilautomatischen Betrieb durch den Computer durchführen lassen bzw. alle Aktionen allein am Computer durchführen (also ohne zusätzliche Stellpulte, Regler...); und dies nicht nur mit einer "sturen" Automatik, wo sich die Funktionen gleichmäßig wiedeholen, sondern auch in einer definierten ("programmierten") Abfolge, die einen vorbildorientierten Betrieb wiedergibt (Fahrplan). Und: Natürlich ist dieses moderne Modellbahnsteuerungs-System auch bei Dampfbetrieb und in früheren Epochen einsatzfähig! Durch LZB und AFB gesteuerte Dampfzüge mit Hochleistungsmotor zeigen erst so recht die wahrhaft schweren Massebewegungen. Und: Auf der Anlage "...merkt’s ja keiner"!

Abfahrt!"...

Für den computergestützen Modellbahnbetrieb mit dem Digisoft-ModellbahnBetriebsSystem benötigen Sie folgende Ausstattung: DSMBS , MBControl/MBSwitch Weitere Infos: DOS->Win
Digisoft Software wird für Windows 10, 8, 7, XP entwickelt                                                                                                                                  Copyright © 2017 Digisoft - alle Rechte vorbehalten!

Modellbahn & Computer - der Zug

der Zeit

DSMBS(ystem)

Information (aus “vergangener” Zeit und trotzdem weitgehend immer noch gültig, vor allem für alle, die den Computer immer noch ‘meiden’ ;-) Digitale   Steuerungssysteme    für   Modellbahnen   geben   dem   Modelleisenbahner ein   hervorragendes   Mittel   in   die   Hand,   seine   Modellbahnanlage   auf   einfache Weise   vorbildgerecht   betreiben   zu   können.   Viele   in   der   Fachpresse   seit   Jahren geforderte Wünsche der Modellbahner können verwirklicht werden. Insbesondere    in    der    Verbindung    mit    einem    Computer    ergeben    sich    alle Möglichkeiten   eines   leicht   einzurichtenden   Steuerungssystems,   das   "Hardware"- Lösungen   (elektronische   Schaltungen,   Diodenmatrix,   ICs,   Platinen...)   überflüssig macht.   Die   technische   Einrichtung   einer   Modellbahnanlage   wird   dadurch   nicht nur    schneller    und    leichter ,    sondern    auch    preiswerter    und    für    viele    erst machbar! Eine   geeignete   Software   (ein   "Programm")   ermöglicht   dem   Modellbahner,   mit dem      Computer      die      vollständige      Steuerung      und      Überwachung      des Modellbahnbetriebs   gemäß   dem   Vorbild   durchzuführen,   und   es   ergeben   sich darüberhinaus   viele   weitere   Betätigungsfelder,   die   bisher   nur   durch   umfangreiche Schaltungen   und   Verdrahtungen   –   oft   überhaupt   nicht!   –   möglich   waren.   Hierzu gehören   die   Fahrstraßenschaltungen   mit   vorbildlichen   Sicherungseinrichtungen (Auffahr-   und   Flankenschutz),   aber   auch   das   vorbildgerechte   Fahren   der   Züge (sanftes        Abbremsen        und        Beschleunigen,        Einhaltung        betrieblicher Höchstgeschwindigkeiten,   Fahren   und   Halten   entsprechend   der   Signalisierung) und nicht zuletzt der zeitgesteuerte Fahrplanbetrieb. Übrigens:    Es    wäre    ein    Mißverständnis,    wenn    unter    "Computersteuerung" lediglich     eine     Vollautomatik     verstanden     würde!     Eine     universelle     Software schränkt   den   Modellbahner   nicht   ein   und   bietet   viele   Spielmöglichkeiten   von   der manuellen   Schaltung   und   Steuerung   –   auch   über   "externe"   Gleisbildstelltische   bis   hin   zur   Teil-   oder   Vollautomatik   und   Bedienung   allein   über   die   Computer- Tastatur,   -Maus   und   den   Bildschirm!   –   Computer   sind   dabei   die   Werkzeuge   –   wie sonst   Lötkolben,   Zange   und   Schraubendreher   –   nur   eben   sehr   universelle   im Bereich Schalten, Steuern, Regeln und Verwalten. Also,   keine   "Angst"   vor   dem   Computer!   Sie   –   der   Modellbahner,   der   Lokführer, der   Fahrdienstleiter,   der   Bahndirektor   –   bestimmen,   wo   und   wie   der   Computer eingesetzt wird. Digisoft Modellbahnsteuerung Das    Programm    Digisoft-MBS    wurde    für    eine    universelle    Steuerung    und Überwachung     von     Modellbahnen     entwickelt.     Für     den     Anschluß     an     die Modellbahn    werden    aus    dem    Digitalsystem    lediglich    eine    Zentraleinheit (Märklin:    Central    Unit,    Control    Unit,    Central    Control),    ein    Interface    (Märklin: 6050/6051    oder    kompatibles)    und    eine    der    Anlage    entsprechende    Anzahl Decoder    zum    Schalten    bzw.    Steuern    der    Loks    benötigt.    Ein    zusätzlicher Anschluß   eines   oder   mehrerer   externer   Digitalkomponenten   (z.B.   Control   80)   ist nicht nötig aber ebenfalls möglich. Alle     Modellbahnsysteme     und     Spurweiten,     die     mit     einem     Digitalsystem ausgerüstet   werden   können,   das   das   Interface   6050-Protokoll   unterstützt,   sind für Digisoft geeignet! Digisoft-MBS     ist     ein     vorbildorientiertes,     universelles      und     dabei     leicht bedienbares    Programm    –    der    Modellbahner    muß    sich    also    weder    mit    dem Programmieren    noch    mit    einer    Programmiersprache    auseinandersetzen!    Es eignet   sich   für   alle   Varianten   der   konventionellen   bis   zur   voll   computergestützten Modellbahn    (Loksteuerung,    Schalten    einzelner    Weichen    und    Signale,    Abruf kompletter   Fahrstraßen..),   für   Teil-,   Voll-   oder   Fahrplan-Automatik-Betrieb.   Dabei kann   die   Modellbahnanlage   nach   und   nach   mit   den   gewünschten   eigenschaften installiert   werden,   denn   Digisoft-MBS   läßt   verschiedene   Ausstattungsvarianten zu. Beispiele für modellbahn- bzw. vorbildtypische Funktionen: Manuelles (mit Tastatur oder Maus) und automatisches Fahren – auch gemischt Manuelles (über Adresseingabe und Schaltbefehl oder mit Mausklick im Gleisbild) oder automatisches (kontaktgesteuert, Fahrstraßenschaltung) Schalten – auch gemischt Automatischer Selbstblock Schattenbahnhofsteuerung mit Zugleitsystem nach Zugnummer oder -gattung Automatische Zugüberholung Gesicherter Gegenverkehr Gleiswechselbetrieb Voll- oder halbautomatischer Zugbetrieb Echter Fahrplanbetrieb nach Uhrzeit Gesicherte Bahnübergänge Wendezugverkehr Aufenthaltsschaltung Fahrstraßenschaltung mit Auffahr- und Flankenschutz Drehscheibensteurung Zug- und Streckenüberwachung auf dem Computer-Bildschirm Reale Geschwindigkeitsanzeige in km/h Doppeltraktion, manuell und/oder LZB/AFB-geführt Signal-/Weichen- und Strecken-abhängige Zugführung (LZB) für Bremsen, Halten, Beschleunigen, La-Stelle, V-Tafel in km/h mit "Zwei-Block-Voraussicht" bzw. dreibegriffige Signale, erweitert für den Modellbahnbetrieb Automatische Fahr- und Bremssteuerung (AFB) für "weiches" Bremsen und Beschleunigen entsprechend Vziel/Vist-Vergleich ....jedem Zug sein aufmerksamer Lokführer! Zughalt bei Hp0 ohne Stromunterbrechung, durch die jeweilige Zugspitze gesteuert ....also auch bei Schiebebetrieb ordentlicher Halt vor dem Signal! Richtungsabhängige Signalbeeinflussung, also keine Beeinflussung "rückwärts" durchfahrener Signale Freier Rangierbetrieb ohne störende stromlose Abschnitte ....u.v.m. Die       bei       Digisoft       bereits       sehr       früh       eingeführte       Zugmeldung       mit Zugnummernanzeige    ist    die    Grundlage    für    einen    geregelten,    übersichtlichen Zugbetrieb   auf   jeder   Modellbahnanlage.   Weiterhin   wurden   für   einen   sicheren Bahnbetrieb       grundlegende       vorbildähnliche       Elemente       der       modernen Zugsteuerung,   die   Linienzugbeeinflussung   (LZB)   eingeführt.   Die   Automatische Fahr-   und   Bremssteuerung   (AFB)   übernimmt   viele   Aufgaben   der   einzelnen   –   bei der    Modellbahn    ja    nicht    vorhandenen    –    Lokführer    in    den    Zugloks    bzw.    die Steuerung   der   Fahrstufen   entsprechend   den   Vorgaben,   z.B.   Beschleunigung   / Abbremsung   auf   durch   die   LZB   oder   manuell   vorgegebene   Zielgeschwindigkeit, sanfte Bremsung und Halt! Neben   dem   Schalten   und   Steuern   über   die   Computertastatur   oder   –Maus   ist   mit Digisoft   übrigens   auch   eine   "konventionelle"   Bedienung   der   Modellbahn,   mit   dem Computer      als      Hintergrund-Stellzentrale      über      "echte"      Gleisbildstellpulte, Tastenfelder    und    Fahrregler    möglich.    Es    werden    dafür    keine    besonderen Bausteine – wie das Switchboard – benötigt! Digisoft   ersetzt   elektronische   Module,   Bauelemente   und   Schaltungen   und   läßt sich    äußerst    flexibel    direkt    mit    Tastatur    und    Maus    –    ohne    Löten    oder "Verrenkungen"   unter   der   Anlage   –   an   die   verschiedensten   Schaltungsaufgaben anpassen.    Auch    bei    späteren    Um-    und    Ausbauten,    Schaltungs­änderungen, Verbesserungen   von   Zugsicherung   und   automatischen   Abläufen   kann   einfach am   Bildschirm,   ohne   Eingriff   in   die   Modellbahnanlage   gearbeitet   werden.   Alle Definitionen   und   Verknüpfungen   sind   am   Bildschirm   sichtbar   und   lassen   sich zudem auf einem Drucker ausgeben und damit archivieren. Digisoft     kann     zudem     als     Spielpartner,     z.B.     als     "Zubringer"     aus     dem Schattenbahnhof, eingesetzt werden. Besonderer    Wert    wurde    bei    der    Entwicklung    dieses    Systems    auf    leichte Handhabung    (Programmanwendung)    und    modellbahn-    bzw.    vorbildtypische Bedienbarkeit gelegt. Damit ist die Digisoft-Modellbahnsteuerung das universelle Steuerungsprogramm für Digital ausgerüstete Modellbahnen, eben ein Modellbahn-Betriebssystem. – Übrigens seit vielen Jahren praxisbewährt und in Funktionsumfang und –sicherheit immer noch unerreicht! Bahnbetrieb vom Feinsten Das Digisoft-ModellbahnBetriebsSystem erfüllt drei wichtige Aufgabengebiete, die sich einem Eisenbahnbetrieb stellen: Zugsteuerung elektronisches Stellwerk (EStW) Fahrplanbetrieb nach Uhrzeit Durch    die    Vielzahl    der    Einstellmöglichkeiten    kann    das    Programm    an    die individuellen     Modellbahnanlagen     hervorragend     angepaßt     werden.     Einzelne Funktionen   können   "nach   und   nach"   installiert   werden,   so   daß   ein   sofortiger Umbau bereits bestehender Anlagen nicht erforderlich ist!

Zugsteuerung

Das      Zugsteuerungssystem      besteht      aus      der      vorbildähnlichen      –      für Modellbahnverhältnisse             angepaßten             bzw.             ergänzten             LINIENZUGBEEINFLUSSUNG     (LZB) ,     der     automatischen     FAHR-     UND BREMSSTEUERUNG     (AFB)     und     einer     DOPPELTRAKTIONSSTEUERUNG (DTS) ,   die   sowohl   für   manuellen   als   auch   automatisch   geführten   Lok-Betrieb ausgelegt ist.

Linienzugbeeinflussung LZB

Die   LZB   kontrolliert   Zugbewegungen   auf   der   Anlage   und   sendet   entsprechend der   Stellung   der   Signale   bzw.   Weichen   oder   den   definierten   Eigenschaften   eines Gleisabschnitts    ( La-Stelle,   Berg/Tal,   V-Tafel   in   km/h,   Aufenthalt,   Wenden. ..) entsprechende   Zugsteuerungsbefehle.   Ein   Zug,   der   auf   ein   Signal   Hp0   zufährt, erhält    z.B.    das    Kommando    "Abbremsen    auf    Vorgabegeschwindigkeit"    und    wenn   der   Halteabschnitt   erreicht   wird   -   das   Kommando   "Halten".   Wird   Hp1   oder Hp2    gegeben,    so    sendet    die    LZB    an    die    entsprechende    Zuglok    den    Befehl "Beschleunigen"    auf    Zielgeschwindigkeit    (Vziel).    Die    LZB    kann    für    jeden Rückmeldeabschnitt   (je   Gleisabschnitt   sind   bis   zu   6   möglich)   einzeln   definiert oder   auch   ausgeschaltet   werden.   Eine   richtungsabhängige   Beeinflussung   ist ebenfalls        durchführbar        (Gleisabschnitte        im        Gegenrichtungsverkehr, Bahnhofsgleise). Es    wird    also    mit    diesem    von    Digisoft    entwickelten    Konzept    nicht    eine bestimmte    Zugfahrt,    sondern    vorbildentsprechend    das    Gleissystem    mit seinen betrieblichen Vorgaben definiert. Alle Züge – ob manuell, automatisch oder per Fahrplan gesteuert – unterliegen diesem Sicherungssysten! Die     Mindestgeschwindigkeit     sowie     Brems-     und     Beschleunigungsdaten können   für   jede   Lok   individuell   eingestellt   werden;   die   Reisegeschwindigkeit wird   jeweils   mit   manuellen   Lokkommandos   –   vor   oder   während   einer   Zugfahrt   beeinflußt.   Selbstverständlich   bleibt   die   "normale"   manuelle   Steuerung   immer erhalten.

Automatische Fahr- und Bremssteuerung AFB

Die   AFB    ist    ein    –    beim    Vorbild    vermehrt    in    modernen    Loks    verwendetes    elektronisches      Regelungssystem,      das      ein      "sanftes"      Abbremsen      bzw. Beschleunigen    der    Züge    entsprechend    den    Befehlen    der    LZB    oder    der manuellen     Vorgabe     der     Zielgeschwindigkeit     übernimmt.     Durch     ständigen Vziel/Vist-Vergleich   wird   die   gewünschte   Geschwindigkeit   der   Lok   entsprechend nachgeregelt.   Die   Arbeit   der   AFB   kann   in   den   Tachoanzeigen   der   Loks   verfolgt werden! In   Verbindung   mit   einem   geregelten   Lokdecoder   (Märklin:   Hochleistungsantrieb 6090   und   folgende)   ist   ein   wirklich   beeindruckender,   vorbildnaher   Zugbetrieb   auf Modellbahnanlagen    möglich.    Wie    beim    Vorbild    können    lange    Brems-    und Beschleunigungswege   erreicht   werden!   Beschleunigungs-   und   Bremsverhalten können   jeweils   individuell   auf   die   einzelnen   Loks   abgestimmt   werden.   Die   AFB kann   zudem   sowohl   für   jede   Lok   einzeln   oder   auch   insgesamt   abgeschaltet werden!

Manuelle Steuerung

Baureihe    bzw.    Betriebsnummer,    Adresse,    Sonderfunktion,    Richtung,    Reise- Geschwindigkeit    (Balkentachometer    mit    Fahrstufenanzeige,    Digitaltacho    mit km/h-Anzeige) der einzelnen Loks werden auf dem Bildschirm ständig angezeigt. Bis   zu   99   Lokadressen   werden   unterstützt,   dabei   sind   bis   zu   49   Doppeltraktionen möglich.   Die   Steuerung   der   jeweils   angewählten   Lok   erfolgt   durch   einfachen Tastendruck   (Auf/Ab-Steuerung)   oder   Mausklick,   jegliche   Angaben   zu   Adress- bzw. Datencodes entfallen. Die   "Übernahme"   einer   Lok   mit   einem   Fahrregler   (z.B.   Control   80)   ist   jederzeit möglich;   diese   Lok   kann   dann   in   eigener   Regie   gesteuert   werden,   ohne   das   der Computer   weiteren   Einfluß   auf   diese   Lok   ausübt.   Nach   Abmeldung   vom   Control übernimmt der Computer wieder die Steuerung.

Elektronisches Stellwerk EStW

Das    "elektronische    Stellwerk"    ermöglicht    nicht    nur    das    Schalten    einzelner Weichen   und   Signale   o.   ä.,   sondern   auch   die   Einrichtung   einer   Fahrstraßen-   und Zugmeldelogik   mit   vorbildentsprechenden   "Schutzschaltungen"   wie   Auffahr-   und Flankenschutz.    Das    Zugmeldesystem    ermöglicht    zudem    die    Anzeige    und Verfolgung   von   Zugnummern,   wodurch   die   Übersicht   auf   der   Modellbahnanlage wesentlich   verbessert   und   eine   wichtige   Voraussetzung   für   LZB/AFB-Steuerung hergestellt          wird.          Die          Fahrstraßenlogik          bietet          umfangreiche Kontaktbeeinflussungen   und   verschiedene   Verfahren   der   Freigabe   verriegelter Fahrstraßen.

Schaltung Magnetartikel

Die   direkte   Schaltung   von   Weichen,   Signalen,   Entkupplern   etc.   erfolgt   mit   der Computertastatur   über   Eingabe   der Adresse   (1...255)   und   den   Stellbefehl   R   (rot, rund)   bzw.   G   (grün,   gerade).   Im Anlagenbetriebsmodus   leitet   also   ein   Zifferntaste direkt   den   Stellbefehl   ein,   eine   Stelltaste   (R/G)   schließt   ihn   ab.   Die   einfache Tastenfolge    2    5    R    stellt    z.B.    Weiche    25    auf    rund.    Noch    einfacher    wird    mit Doppelklick der Maus im Gleisbild umgeschaltet. Alle      Magnetartikel      lassen      sich      natürlich      auch      indirekt      über      eine Schaltsequenz/Fahrstraße   stellen.   Die   Schaltung   der   Magnetartikel   kann   -   über die Tastatur - unabhängig vom angezeigten Gleisbild vorgenommen werden!

Fahrstraßensteuerung, Schaltsequenzen

Eine   der   wichtigsten   Einrichtungen   und   Kern   des   elektronischen   Stellwerks   ist die        Ausführung         von         beliebigen,         definierten         Schaltanweisungen (Schaltsequenzen).   Dabei   können   "echte"   Fahrstraßen   –Weichen   und   Signale   - geschaltet,     aber     auch     andere     Schaltaufgaben     (Selbstblock,     Drehscheibe, Schiebebühne...) durchgeführt werden. Es   stehen   bis   zu   935   Schaltsequenzen   mit   bis   zu   19   Stellanforderungen   zur Verfügung.     Die     Anforderung     kann     direkt     (manuell     auf     Tastatur),     extern (kontaktgesteuert   über   die   Anlage   oder   ein   externes   Stellpult)   oder   zeitabhängig (über   die   Uhr   des   PC   =   Fahrplanbetrieb)   –   übrigens   auch   gemischt!   –   erfolgen. Die    einzelnen    Stellbefehle    werden    am    Bildschirm    im    Klartext    definiert    und können jederzeit "sichtbar" gemacht oder auch ausgedruckt werden. Für    das    Sicherungssystem    stehen    bis    zu    6    Blockierkontakte    (Auffahrschutz) und/oder   2   Verriegelungs-/Freigabekontakte   (Flankenschutz)   je   Fahrstraße   zur Verfügung.   Die   Freigabe   kann   sowohl   beim   Einfahren   als   auch   beim   Verlassen einer   Kontaktstrecke   wirksam   werden.   Dadurch   wird   eine   gute Anpassung   an   die Begebenheiten der Modellbahnanlage ermöglicht! Die   manuelle   Anforderung   einer   Fahrstrecke   erfolgt   über   eine   Buchstaben/Ziffer- Kombination     (A0     –Z9     und     AA     -     ZZ;     Start/Zieltastenfunktion)     auf     der Computertastatur oder im Gleisbild mit Mausklick. Für   die   externe   Anforderung   über   Kontakte   bzw.   Kontaktstrecken   (an   Decoder S88) stehen je Schaltsequenz mehrere Kontaktanschlüsse zur Verfügung: Anforderung    Start/Ziel    (logisch    unterschieden,    auch    einfach    nutzbar) werden   im   "Normalmodus"   genutzt,   also   für   alle   Schaltanweisungen,   die beim    Betrieb    immer    durchgeführt    werden    müssen    (Blocksystem!)    ermöglicht     aber     auch     echte     START/ZIEL-Tastung     durch     externe Gleisbildstellpulte   bzw.   GRUPPENTASTEN-Funktion   oder   Spezialeffekte (Zuglängenabhängigkeit) bei externer Anforderung. Anforderung    Auto    (zuschaltbar,    z.B.    für    zeitweisen    Automatikbetrieb), diese     Kontakte     werden     nur     im     zuschaltbaren     "Automatikmodus" ausgewertet.     Die     automatische    Anforderung     von     Fahrstraßen     kann zugabhängig   definiert   werden.   -   Die   Anforderung   der   Fahrstrecke   kann unabhängig   vom   auf   dem   Monitor   angezeigten   Gleisbild   erfolgen!   Ein Wechsel     des     Gleisbildes     ist     zum     Stellen     von     "nicht     sichtbaren" Fahrstrecken   als   nicht   erforderlich!   Dies   erlaubt   ein   zügiges   Spielen   ohne umständliches Handling.

Fahrstraßen-Auflösung mit Reset

Mit dem Reset-Kontakt können Fahrstraßen-Anforderungen aufgelöst werden. Die    Kontaktzuordnung    zu    den    Fahrstraßen    erfolgt    einfach    durch    Eintrag    der Kontaktnummer   in   den   entsprechenden   Feldern   der   Fahrstraßendefinition   (also ohne jegliche Lötarbeit, jederzeit leicht änderbar). Wichtig:   Es   gibt   keine   "feste"   Kontaktzuordnung   zwischen   Fahrstraße   und   Rückmelde-Decoder! Jeder Kontakt kann also beliebig – auch mehrfach – für jede Fahrstrecke genutzt werden! Zeitabhängige    Anforderungen    können    durch    einen    Fahrplan    sekundengenau festgelegt    werden.    Abhängig    von    der    Modellbahn-Uhr    werden    hierbei    die definierten   Fahrstraßen   abgerufen,   was   einen   vorbildähnlichen,   programmierten Fahrplanbetrieb   ermöglicht.   Neben   Zugfahrten   können   auch   andere   Funktionen zeitabhängig      abgerufen      werden:      Straßenbeleuchtung      entsprechend      der Tageszeit   ein/aus,   Glockenläuten   "zur   vollen   Stunde"   oder   auch   nur   die   Meldung "Mit    Spielen    aufhören".    Zeitabhängige    Anforderungen    werden    durch    eine Tonfolge angekündigt.

Rückmeldesystem

Bis   zu   496   Rückmeldekontakte   (31x16)   können   den   verschiedenen   Kontakten der   Fahrstraßen   beliebig   zugeordnet   werden.   Ein   entscheidender   Vorteil   liegt darin,   daß   jede   Rückmeldung   mehrfach   (also   für   Anforderungen,   Blockierung, Freigabe),   auch   für   verschiedene   Fahrstraßen   gleichzeitig   benutzt   werden   kann. Dies erspart erheblichen Verdrahtungsaufwand am Rückmelde-Decoder! Aus   dieser   "programmierbaren   Beschaltung"   lassen   sich   neben   automatischen Abläufen    vor    allem    Sicherungsmaßnahmen    in    vielfältigster    Weise    ableiten: Automatisches            Blocksystem,            "Flankenschutz",            "Auffahrschutz", Schattenbahnhofsteuerung,    "Gleisfrei"-Suche,    automatische    kontaktgesteuerte Zugfahrten etc. Die     Rückmeldekontakte     lassen     sich     bei     Dauerkontakt     (=Kontaktstrecken) gleichzeitig   für   eine   GLEIBESETZTANZEIGE   im   Gleisbild   nutzen.   Digisoft   wertet die   Kontakte   "dynamisch"   aus,   so   daß   bis   zu   4   verschiedene   "Zustände"   ermittelt und      genutzt      werden      können.      Bei      Verwendung      von      Kontaktstrecken (=Gleisbesetztmeldung)      sind      praktisch      keine      weiteren      Schaltkontakte (Momentkontakte) mehr erforderlich!

Gleisbilder

Bis   zu   9   Gleisbilder   können   auf   dem   Bildschirm   definiert,   jederzeit   geändert   und abgerufen   werden.   Hierfür   wird   eine   stilisierte,   graphische   Darstellung   -   wie   beim Vorbild – verwendet. Je    Gleisbild    stehen    80    x    30    =    2400    graphische    Elemente    (vordefiniert)    zur Verfügung.    In    die    Gleisbilder    lassen    sich    GLEISBESETZTANZEIGEN    (mit ZUGNUMMERNANZEIGE),    STELLUNGSANZEIGEN    von    Weichen,    Signalen, aber   auch   Drucktasten   mit   Buchstaben   und   Ziffern,   Lichtschalter   oder   ähnliches integrieren.     Hierdurch     wird     die     vollständige     Überwachung     der     Anlage, insbesondere    auch    der    verdeckten    Gleisanlagen    (z.B.    Schattenbahnhof),    am Bildschirm möglich.

Zugnummernanzeige, Zugmeldesystem

Eine   wichtige   Voraussetzung   für   die   LZB/AFB-Steuerung   war   die   Entwicklung einer    funktionstüchtigen    Zugnummernanzeige    und    eines    Zugmeldesystems! Dabei    kann    jeder    Zug    auf    dem    Gleisbild    des    Bildschirms    innerhalb    des definierten   Zugmeldesystems   mit   der   ihm   zugewiesenen   Zugnummer   verfolgt werden.     Dies     ist     natürlich     insbesondere     bei     verdeckten     Strecken     der Modellbahnanlage    (z.B.    Schattenbahnhof)    wichtig.    Da    die    Zugnummern    der einzelnen    Gleisabschnitte    bei    Beendigung    des    Spielbetriebs    abgespeichert werden,   stehen   sie   bei   Wiederaufnahme   des   Betriebs   sofort   zur   Verfügung.   So können immer die gewünschten Züge sofort abgerufen werden! Die   Zugnummer   besteht   aus   bis   zu   5   Zeichen   (z.B   D_101,   N3080...   aber   auch LOK1, D-ZUG...). Für     die     Verwirklichung     der     Zugnummernanzeige     sind     Gleisbesetztmelder (Kontaktstrecken,          Permanentkontakt          über          "Reststromgeber"          bei Gleichstrombahnen     oder     Relais-geschaltet)     erforderlich!     Die     Nutzung     der Zugnummernanzeige   ist   wahlfrei   (z.B.   freie   Strecken/Bahnhöfe   mit,   Rangier/BW- Bereiche      ohne).      Zusätzliche      technische      Einrichtungen      (Barcodestreifen, besondere Kontaktgeber) an Loks oder Gleisanlage sind nicht erforderlich!

Bahnbetrieb mit Digisoft

In   allen   mit   Digisoft   möglichen   Betriebsmodi   (Normal, Automatik,   Fahrplan) bleibt   die   direkte,   manuelle   Beeinflussung,   also   Steuerung   der   Fahrstraßen, Magnetartikel   und   Triebfahrzeuge   immer   grundsätzlich   und   zu   jeder   Zeit erhalten! Die   definierten   Fahrstraßen   können   die   jeweiligen   Funktionen   (Selbstblock, Bahnhofsteuerung...)   unabhängig   vom   Betriebsmodus   ausführen,   so   daß "Sicherungsschaltungen" in allen Betriebsmodi zur Verfügung stehen! Sowohl   die   Linienzugbeeinflussung   als   auch   die   Automatische   Fahr-   und Bremssteuerung    sind    –    sofern    eingeschaltet    –    in    allen    Betriebsmodi wirksam! Ein   "gemischter"   Betrieb   –   Fahrplan,   Automatik,   Manuell   –   ist   möglich   und oft ein besonderer Spielreiz! Man   kann   also   bei   einem   teilweise   automatischen,   LZB/AFB   geführtem   oder fahrplanmäßigen    Ablauf    auf    der    Anlage    durchaus    die    eine    oder    andere Sonderfahrt   mit   dem   "eigenen"   Zug   manuell   durchführen!   Man   kann   sich   z.B.   voll auf     die     Aufgabe     als     Lokführer     eines     Zuges     oder     als     Fahrdienstleiter konzentrieren,    während    trotzdem    auf    der    Anlage    ein    kontrollierter,    sicherer Betrieb und mit LZB/AFB vorbildgerechter Ablauf herrscht!

Automatikbetrieb

Durch      spezielle      Anforderungskontakte      der      Fahrstraßen,      die      nur      im Automatikmodus      vom      Programm      abgefragt      werden,      läßt      sich      ein Automatikbetrieb   zusätzlich   programmieren.   Die   Umschaltung   zwischen   Normal- und     Automatikbetrieb     erfolgt     während     des     Betriebes     durch     einfachen Tastendruck   oder   Mausklick.   Ohne   komplizierte   Verdrahtung,   Mehrfachschalter u.ä.   kann   je   nach   Lust   und   Laune   ein   Automatikbetrieb   zu-   oder   abgeschaltet werden. Manueller     und    Automatik-Betrieb     können     ebenfalls     gemischt     durchgeführt werden .

Fahrplanbetrieb

Einen     nicht     zu     unterschätzenden     Spielspaß     bereitet     das     Erstellen     von funktionstüchtigen    Fahrplänen,    bei    denen    die    Züge    pünktlich    verkehren!    Der Fahrplanbetrieb          ermöglicht          den          zeigesteuerten          Abruf          von Schaltsequenzen/Fahrstraßen   und   damit   den   Start   der   Züge.   Viele   verschiedene Fahrpläne   können   aufgestellt   und   abgestimmt   werden   –   übrigens   eine   Aufgabe für sich! Der Ablauf   ist   Uhrzeit   gesteuert.   So   können   zu   bestimmten   Zeiten   Züge   aus   dem Schattenbahnhof   abgerufen,   in   ausgewählte   Gleise   des   Hauptbahnhofes   geleitet und   dort   zu   einer   gewählten   Zeit   wieder   gestartet   werden.   Je   Fahrplanposition könen   bis   zu   4   beliebige   Schaltsequenzen   angefordert   werden.   Zusätzlich   ist eine   Wendeeinrichtung   (Wendezug)   vorgesehen.   Je   Fahrplan   stehen   bis   zu   99 Positionen   zur   Verfügung.   Die   Fahrpläne   können   miteinander   verknüpft   werden (bis   über   9800   Zugbewegungen!)   und/oder   im Auto-Repeat-Modus   (fortwährende Wiederholung) ablaufen. Manueller und Fahrplan-Betrieb können ebenfalls gemischt durchgeführt werden.

Vorführbetrieb, Modellbahnschau, Schauanlagen

Das   Programm   ist   für   einen   "Vorführbetrieb"   (Schaufenster,   Ausstellung,   aber auch     zur     eigenen     "Erbauung")     ebenfalls     hervorragend     geeignet.     Sowohl Automatik-   als   auch   Fahrplanbetrieb   bieten   bereits   beste   Voraussetzungen.   Bei Beendigung    des    Betriebes    werden    der    Spielstand,    also    auch    die    jeweiligen Lokgeschwindigkeiten,    Richtungen,    Funktionen    ein/aus,    die    Stellungen    der Magnetartikel   und   die   Zugnummern   der   Gleisabschnitte   abgespeichert.   Diese Daten stehen bei erneutem Betriebsbeginn sofort wieder zur Verfügung. Darüberhinaus lassen sich für den Start und das Ende des Modellbahnbetriebes Schaltsequenzfolgen definieren. So kann bei Spielbeginn eine bestimmte Ausgangssituation hergestellt werden, z.B. die Abfahrt eines ersten Zuges automatisch erfolgen (der dann bei Automatikbetrieb weitere Funktionen auslöst), oder zum Ende des Betriebes können alle Züge durch Schaltung der wichtigen Signale auf "Rot" gestoppt werden. "Konventioneller" Betrieb – mit dem Computer? Das Digisoft-ModellbahnBetriebsSystem zwingt keine bestimmte Betriebsweise auf! Wer Modellbahnbetrieb lieber auf konventionelle Weise mit Fahrpult und "echtem" Gleisbildstelltisch betreibt, kann DSMBS und den Computer als hochwertige, flexible und "intelligente" Hintergrund-Schaltzentrale (z.B. kombiniert mit einem "echten" Gleisbildstelltisch) einsetzen! Das Programm ersetzt elektronische Schaltung und komplizierte Verdrahtungen. Blocksystem, Schattenbahnhofsteuerung, Zugsicherungen, Bremsen/Beschleunigen am Signal, streckenspezifische Fahrgeschwindigkeiten in km/h (Weichenstraßen, Berg/Tal!), Zugnummernanzeige und viele andere Aufgaben können vom Computer gesteuert werden, während die Modellbahn ansonsten "ganz normal" bedient wird. Wer will, kann aber auch einen voll- bzw. teilautomatischen Betrieb durch den Computer durchführen lassen bzw. alle Aktionen allein am Computer durchführen (also ohne zusätzliche Stellpulte, Regler...); und dies nicht nur mit einer "sturen" Automatik, wo sich die Funktionen gleichmäßig wiedeholen, sondern auch in einer definierten ("programmierten") Abfolge, die einen vorbildorientierten Betrieb wiedergibt (Fahrplan). Und: Natürlich ist dieses moderne Modellbahnsteuerungs-System auch bei Dampfbetrieb und in früheren Epochen einsatzfähig! Durch LZB und AFB gesteuerte Dampfzüge mit Hochleistungsmotor zeigen erst so recht die wahrhaft schweren Massebewegungen. Und: Auf der Anlage "...merkt’s ja keiner"!

Abfahrt!"...

Für den computergestützen Modellbahnbetrieb mit dem Digisoft- ModellbahnBetriebsSystem benötigen Sie folgende Ausstattung: DSMBS , MBControl/MBSwitch Weitere Infos: DOS->Win
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DS